Häufig gestellte Fragen / FAQs

Was ist Gesundheitspsychologie?

Die Gesundheitspsychologie ist der wissenschaftliche Beitrag der Psychologie zur

– Förderung und Erhaltung von Gesundheit

– Prävention und Behandlung von Krankheiten

– Förderung der Rehabilitation

– Identifikation von psychischen Faktoren, die zur Entstehung von Krankheiten beitragen

– Identifikation von Determinanten des Krankheitsbewältigungs- und Genesungsprozesses und zum

– Einfluss des Zusammenwirkens zwischen Gesundheitssystem und Patient auf das individuelle Gesundheitsverhalten.

(siehe https://www.dgps.de/fachgruppen/gesundheitspsychologie/info/,  DGPs Gesundheitspsychologie)

Der Berufsverband Psychologischer Psychologinnen und Psychologen e. V. hat einen  Wegweiser Psychotherapie zur Orientierung veröffentlicht und die Unterschiede von Psychologen, Psychiatern und Psychotherapeuten beschrieben.

Eine kurze Orientierung:
Psycholog:innen haben an einer Universität Psychologie studiert (Abschluss Diplom, B.Sc. oder M.Sc.).
Psychiater:innen oder Neurolog:innen haben an einer Universität Medizin studiert und eine Facharztausbildung (d. h. sie dürfen u.a. Medikamente verschreiben).

Psychologische Psychotherapeut:innen haben ein Psychologiestudium und eine Therapieausbildung (3-5 Jahre) absolviert.
Ärztliche Psychotherapeut:innen haben ein Medizinstudium und eine Therapieausbildung (in der Facharztausbildung) absolviert.

Hilfreich kann sein:

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, BDP: Wegweiser Psychotherapie

Suchmaske Psychotherapeutensuche der Psychotherapeutenkammer Hessen bzw. Bundespsychotherapeutenkammer

Vermittlung von Erstgesprächen beim Psychotherapeuten (keine festen Therapieplätze): Terminservicestelle TSS Hessen

Wenn Sie sich noch besser auf bevorstehende Belastungen vorbereiten und Herausforderungen mit mehr Gelassenheit begegnen möchten. Anlass kann sein, dass…

…Sie von Mentaltraining gehört haben und damit Ihre Sportleistungen verbessern wollen oder
…Sie sich und Ihrer Familie etwas Gutes tun wollen oder
… die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern möchten oder
…Sie sich auf eine Prüfung ganzheitlich vorbereiten wollen (neben dem Lernen).

Wenn Sie stressbedingte körperliche Symptome bemerken, wie z.B.

…Magen-Darm-Beschwerden (Reizdarm, Reizmagen),
…Bluthochdruck,
…Muskelverspannungen (Nacken-, Rückenschmerzen),
…Kopfschmerzen,
…Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten (Schlafstörungen),
…Ohrengeräusche (Tinnitus) oder
…möglicherweise stressbedingte Fruchtbarkeitsstörung.

Wenn Sie spüren, an Ihre Grenzen zu stoßen, z.B. weil Sie

…keine Zeit mehr für sich haben,
…die Stimme schnell erheben,
…sich sozial zurückziehen wollen,
…sich erschöpft fühlen,
…Konzentrationsstörungen haben oder
…unruhig und gereizt sind.

Wenn Sie die Diagnose einer chronischen Erkrankung haben.

Es ist bekannt, dass Stressbewältigungskurse den Umgang mit
chronischen Erkrankungen erleichtert.

Wenn Sie körperliche oder emotionale Stressmerkmale bemerken oder stressbedingte Erkrankungen vermeiden möchten, dann ist ein Stressbewältigungskurs, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe, empfohlen.